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Protest-Tanten

 

Die Protest-Tanten sind die einzige Religion in Kürbistan, in der nur Frauen zugelassen sind. Ihr zentrales Merkmal ist, dass sie gegen alle Regeln der anderen Kirchen protestieren und sich öfter auch mal mit dem Dicktator anlegen. Strenggenommen sind sie nur eine Pseudoreligion und haben in Wirklichkeit politische Ziele. Ihre Führerin ist zur Zeit Tante Emma.

 

Tante Emma

 

Die Protest-Tanten setzen sich dafür ein, dass das höchste Staatsamt auch für Frauen zugänglich wird. Allerdings fordern sie, dass der Herrscher dann nicht mehr Dicktator, sondern Dürrann genannt wird, und dass statt eines Mindestgewichts ein Höchstgewicht eingeführt wird.

Seit kurzer Zeit fordern die Protest-Tanten außerdem, dass Kachelöfen nur noch von staatlich geprüften Kachelmännern installiert werden dürfen.

 

Feiertage der Protest-Tanten:


  • Tag des Mannas

    Als das Volk Israel durch die Wildnis zog, gab Gott ihnen Manna (2. Mose 16:4). Die Protest-Tanten gedenken dieses Ausdrucks männlicher Überheblichkeit einmal im Jahr. Sie fordern, dass Gott, wenn er so etwas noch einmal wiederholt, die Speise Fraua oder Menscha nennt, nicht Manna. Aus Protest essen sie an diesem Tag nichts, sondern tauschen sich über die neuesten Diäten aus.

 

  • Fest der ungekauften Schuhe

    Jedes Jahr feiern die Protest-Tanten das siebentätige Fest der ungekauften Schuhe. Dabei ziehen sie gemeinsam durch die Städte. In dieser Zeit machen Kürbistans Schuhgeschäfte einen großen Teil ihres Jahresumsatzes.

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